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Deutscher Kamerapreis
Flüsterleises Wohlfühlklima
Für die Verleihung des Deutschen Kamerapreises musste alles stimmen, nicht zuletzt auch die Klimatisierung der alten Industriehalle. Stars und Sternchen sollten sich rundum wohlfühlen aber auch die technische Realisierung der Veranstaltung musste garantiert sein. Dabei galt es sich einigen Herausforderungen und Problemen zu stellen:
Gegensätzliche klimatische Anforderungen
In der alten Industriehalle mussten gegensätzliche Anforderungen für die richtige Klimatisierung erfüllt werden, ohne dabei die technischen Vorgaben und Abläufe der ebenfalls im Rahmen des Events stattfindenden Kochshow zu beeinträchtigen. Die Scheinwerfer im Bühnenbereich setzten erhebliche Wärmemengen frei. Hier war eine starke Kühlung gefordert, die jedoch keinesfalls das Wohlfühlklima im Publikum negativ beeinflussen durfte.
Spezialschläuche
Hinzu kam, dass die empfindlichen Kameraobjektive die sonst üblichen weißen Belüftungsschläuche in einer ansonsten eher dunkel gehaltenen Umgebung zu sehr betont hätten. Um weiße „Blitze“ zu vermeiden, mussten für die Belüftung Spezialschläuche in mattem Grau angefertigt werden.
Geregelter Geräuschpegel
Andererseits schlossen die sensiblen Mikrofone den Bereich von leistungsstarken Geräten mit hoher Schallemission von Anfang an aus. Die Veranstalter und Klimaspezialist entschieden sich schließlich für den Einsatz der fortschrittlichen, technisch ausgereiften Chiller 30RA (140-er Reihe) mit 142 kW Kälteleistung nach Eurovent Zertifizierung. Aufgrund der Ausstattung mit dem Flying-Bird-Ventilator lassen sich diese Geräte besonders geräuscharm betreiben.
Der Flying-Bird-Ventilator sichert einen superleisen Lauf: Ein Laufrad aus Verbundmaterial mit rotierendem Deckband schaltet Luftlecks zwischen den Ventilatorschaufeln und dem Deckband aus und sorgt auf diese Weise für sehr geringe Schallpegel, ohne Spitzen im Niederfrequenz-Bereich. Ein Turmchassis verhindert die Schwingungsübertragung auf den Rest der Struktur. Sind Außentemperatur und Kühllast niedriger, wählt ein zweistufiger Motor automatisch eine niedrigere Ventilatordrehzahl. Als Kältemittel wird in den Chillern „Puron“ verwendet. So sorgen sie nicht nur für angenehme Temperaturen, sondern schonen mit einem Ozonabbaupotenzial von Null auch die Umwelt. Die adaptive Regelung sorgt dafür dass innerhalb der Schwankungsbreiten schnell und sanft reagiert werden kann. So wird eine höhere Energieeffizienz im Teillastbetrieb erzielt als im üblichen Kaltwassersätzen.
In Verbindung mit den textilen Luftschläuchen, die in acht Metern Höhe unter der Hallendecke installiert wurden, konnte die Verteilung der Luft je nach Zone und Bedarf individuell geregelt werden. Hierzu stellte während der gesamten Veranstaltung ein Kälteservice-Meister das richtige Komfortklima sicher und sorgte somit für den Wohlfühlfaktor bei den über 350 Gästen aus Medien, Kultur, Politik und Wirtschaft.
Die Veranstalter sind zufrieden und haben Carrier Rental Sytems schon jetzt den Zuschlag für das Projekt im Jahr 2011 erteilt – zum dritten Mal in Folge.
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